
Weihnachtspaketaktion am BK Ulrepforte – jetzt auch an der Nebenstelle
Seit vielen Jahren sammeln wir an beiden Standorten in der Vorweihnachtszeit in allen Klassen Geld, um davon Lebensmittel und Hygieneartikel für Weihnachtspakete zu kaufen. Diese Umzugskisten voller guter Dinge werden für bedürftige Menschen in Köln zusammengestellt, gestaltet und an vom DRK ausgewählte Menschen verteilt.
In diesem Jahr wurden zum ersten Mal auch eigene Pakete in unserer Nebenstelle in Höhenhaus gepackt. Es ist Frau Quednau und Frau Yamanoglu gelungen, dass aus allen Bildungsgängen der Nebenstelle Schülerinnen und Schüler dabei geholfen haben, die 21 Kisten weihnachtlich zu gestalten, sie mit dem Inhalt zu füllen und sie Anfang Dezember an die Empfänger zu verteilen. Dabei waren die Azubis der Steinmetze, Straßenwärter, Stuckateure, Straßenbauer, Maurer und Betonbauer, Fliesenleger und Zimmerer. Allein im 1. Lehrjahr dieser Klassen kamen fast 700 Euro zusammen.
Geben macht glücklich!
Während der karitativen Arbeit wurde es mitunter besinnlich und ein Hauch von Weihnachten wehte durch die Schule. Dabei zeigte sich so manches kreative Talent und einige Schülerinnen und Schüler haben von Herzen gegeben.
Frau Pucher vom DRK Köln hat unsere Schülerinnen und Schüler gut vorbereitet, bevor am Mittwoch, 03.12.25 die beiden Fahrzeuge durch das rechtsrheinische Köln fuhren und einigen Senioren, unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und Bedürftigen in unserer Stadt von Vertreterinnen und Vertretern der Straßenwärter- und der Zimmererklassen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert wurde. Die Rückmeldungen der Beschenkten waren sehr schön und voller Dankbarkeit. Die Schüler konnten sich ein Bild davon machen, dass ihre Spende dort ankommt, wo sie wirklich benötigt wurde.
In der Ulrichgasse wurden insgesamt 57 Pakete mit den weihnachtlichen Inhalten von den Schülerinnen und Schülern der BTA Klassen und den Bauzeichner Azubis gefertigt und am Montag, 08.12.2025 im linksrheinischen Köln verteilt. An der Hauptstelle kümmern sich seit Jahren Frau Sönmez und Herr Rieger um die Aktion.
Wir danken allen Schülerinnen und Schülern, sowie Mitarbeitenden der beiden Standorte, die mit ihrer Spende und Ihrer Mitarbeit erneut zum Gelingen der Aktion beigetragen haben und wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für 2026!
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Einweihung Coronadenkmal
Am 28.04.2024 wurde die “Gedenkstätte für die Verstorbenen der Corona-Pandemie” feierlich von Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker eingeweiht.
Nach einem aufwändigen Planungs- und Umsetzungsprozess unter Beteiligung unterschiedlichster Personen und Bereiche konnte am 28.04.2024 das Coronadenkmal auf dem Westfriedhof Köln feierlich eingeweiht werden. Für diese Leistung sprechen wir vor allem unseren Schülerinnen und Schüler unseren allerherzlichsten Dank aus, ebenso wie den beteiligten Lehrerinnen und Lehrern – allen voran Frau Stephanie Rössing, die für die Umsetzung an der Schule verantwortlich war.
Dieser Dank gebührt auch noch anderen, die das Projekt initiiert und vorangetrieben haben, komplexe Vorhaben brauchen viel Antrieb und dafür hat besonders Frau Obermeisterin Adelheid Biermann von der Steinmetz-Innung Köln gesorgt, als Initiatorin und Motor des Ganzen. Sie zeigte damit auch den Wert der Ausbildung auf und die Bedeutung der praktischen Fähigkeiten, die unsere Gesellschaft antreiben. Ihr zur Seite standen der Lehrlingswart Herr Jörg-Peter Walk, die Betriebe der beteiligten Schülerinnen und Schüler, die Bildhauermeister Herr Werner Jakobs und Markus Weisheit und last but not least die Stadt Köln u.a. in der Person des Amtsleiters des Grünflächenamtes Herrn Kaune.
Hier Auszüge aus dem Artikel des Kölner Stadtanzeiger von Alexandra Ringendahl vom 28.04.2024:
„Das von angehenden Steinmetzen des Berufskollegs Ulrepforte entworfene wellenförmige Mahnmal verbildlicht den statistischen Kurvenverlauf der weltweit erfassten Todesfälle in der Pandemiezeit von 2020 bis 2022. Es ist gestaltet aus Stelen aus grauem Basalt. Der rote Säulenstein aus Mainsandstein in der Mitte markiert den Höhe- und Wendepunkt der wellenartigen Entwicklung.
Oberbürgermeisterin Reker erinnert an das Leid der Pandemie
Schon während der Pandemie war 2021 die Errichtung einer zentralen Gedenkstätte vom Rat der Stadt beschlossen worden. Sie sollte erinnern an die weltweit über sechs Millionen Toten und die über 1000 an und mit Corona verstorbenen Kölnerinnen und Kölner. Oberbürgermeisterin Reker rief allen nochmal die Zeit der Lockdowns in Erinnerung mit den geschlossenen Schulen und Kitas, dem Leid der Kontaktbeschränkungen und der immer wieder enttäuschten Hoffnung auf ein Ende der Pandemie.
Mit einer Schweigeminute erinnerte sie an die Verstorbenen, ihre Angehörigen, aber auch an diejenigen, die bis heute an den Folgen der Pandemie leiden. Gleichzeitig drückte sie ihre Dankbarkeit dafür aus, dass die Kölner Kurve „deutlich flacher ausgefallen ist als die der Welt“.
„Es ist gut, dass das Denkmal von der Generation der Jungen gestaltet wurde, die besonders unter der Pandemie gelitten hat“, würdigte Reker die Arbeit der Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs. Schulleiter Wolfgang Linder sprach von einer „großartigen Gemeinschaftsleistung“, an der drei Ausbildungsjahrgänge beteiligt waren. Sie alle hätten vom Entwurf bis zur Ausführung etwas geschaffen, das in Kopf und Herzen bleibt.“
Zitat Ende
Work in progress: Vom Modell über das Aufmaß zur Fertigung und Errichtung
























Die Einweihung:








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Der aktuelle Flyer: Die Steinmetz*innen und Steinbildhauer*innen stellen sich vor
Hier finden Sie den aktuellen Flyer mit allen benötigten Informationen zum Download.
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Wider den (un) deutschen Geist
Das Bodendenkmal – Namen der Autoren Steinmetze und Steinbildhauer des Berufskollegs Ulrepforte erinnern an die Bücherverbrennung
Das Projekt des Mahnmals zum Gedenken an die Bücherverbrennung vom 17. Mai 1933 in Köln nahm 2001 erstmalig Gestalt an. Initiator und Begleiter des Denkmals in der Claudiusstraße 1 ist der Kölner Kunstkritiker Walter Vitt.
Die Steinmetz- und Steinbildhauerlehrlinge des BK- Ulrepforte meißelten in den 17 Jahren der Entstehung des Bodendenkmals regelmäßig Autorinnen und Autoren in die historischen Basaltlavasteine ein.
Am 23. April 2018 ergänzten die Schülerinnen und Schüler des 2. und 3. Ausbildungsjahres das Denkmal um zehn Namen der vom NS Regime verfemten Autorinnen und Autoren vor dem Haupteingang der TH Köln.
Zuvor wurde im Unterricht ein Schriftentwurf erstellt. Die Auszubildenden trafen sich vor der TH Köln und dokumentierten die Situation. Mit den Autorinnen und Autoren befassten sich die Schrifthauerinnen und –hauer intensiv im Unterricht. Die gute Kenntnis über die Schicksale der Menschen hinter den Namen hatten Einflüsse in der Gestaltung und Anordnung der Inschriften.
Weitere Informationen und den ausführlichen Artikel zum Bodendenkmal finden Sie unter der Rubrik “Projekte”.
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Bundessiegerin 2018 im Leistungswettbewerb
Bundessiegerin 2018 im Wettbewerb – Die gute Form- und Landessiegerin 2018 Steinmetz und Steinbildhauer – Steinbildhauerarbeiten- im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks NRW
Das Berufskolleg Ulrepforte gratuliert Frau Paula Wittmair zu ihren Erfolgen auf Landes- und Bundesebene und wünscht alles Gute für ihren weiteren Lebensweg. Hier eine Abbildung die uns von Paula Wittmair zur Verfügung gestellt wurde:

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Landessieger 2018 im Leistungswettbewerb
Landessieger 2018 Steinmetz und Steinbildhauer – Steinmetzarbeiten- im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks NRW
Das Berufskolleg Ulrepforte gratuliert Herrn David Messing herzlich zum Erfolg auf Landesebene und wünscht alles Gute für seinen weiteren Lebensweg.
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Ausflug zur Dombauhütte
Besuch der Steinmetz-Oberstufe in der Dombauhütte in Köln
Die Oberstufe der Steinmetze und Steinmetzinnen besuchte mit ihrer Klassenlehrerin Frau Rössing und dem Schulleiter Herrn Linder Anfang September die Dombauhütte in Köln – sicherlich einer der interessantesten Arbeitsplätze für diesen Beruf in Deutschland.

Herr Schroer, seit dreißig Jahren als Steinmetz in der Dombauhütte tätig, führte uns durch die Werkstätten und anschließend durch den Dom – auch an Plätze, die Besucher normalerweise nicht zu sehen bekommen und erklärte fachkundig die Restaurierungsarbeiten.

In der Steinmetzwerkstatt der Dombauhütte wurde er dabei von Herrn Wieczorek unterstützt.

Die zukünftigen Steinmetze und Steinmetzinnen gewannen einen interessanten Einblick in Details ihrer Handwerkskunst.



