
Ein innovatives Projekt am BK Ulrepforte: Straßenwärter gestalten neues Wege- und Leitsystem.
Besucher*innen fiel es bisher schwer sich auf dem Gelände des BK Ulrepforte zu orientieren. Aus diesem Grund wurde ein einfaches Leitsystem entwickelt, welches temporär mittels Farbmarkierung auf dem Belag des Schulhofes als Wegweiser dient. Ergänzend zu den Farbmarkierungen auf dem Boden orientieren sich die Besucher*innen an einem Übersichtsplan am Haupteingang.
Die notwendigen Markierungsarbeiten auf dem Schulgelände wurden von den Straßenwärterauszubildenden der Unterstufe Klasse A geplant und umgesetzt.
Das Projekt „Neues Wege- und Leitsystem an der Schule“ ist ein gutes Beispiel für praxisorientierte und innovative Berufsausbildung. Die Schüler konnten theoretische Kenntnisse praktisch umsetzen und dabei wertvolle Erfahrungen sammeln, die sie in ihrem zukünftigen Berufsfeld benötigen. Gleichzeitig profitiert die Schule von einem verbesserten Leitsystem, das die Orientierung auf dem Schulgelände maßgeblich verbessert. Solche Projekte zeigen die Bedeutung praktischer Fertigkeiten in der Ausbildung und die Vorteile, wenn Schüler aktiv an der Gestaltung ihres Lernumfelds beteiligt werden.
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PREISVERLEIHUNG – DIE GUTE FORM 2024
Aus knapp 60 „frischen” Gesellenstücken wurden an diesem Sonntag ganz besonders gut gestaltete Gesellenstücke der Tischler*innen gewürdigt und gefeiert.
Fast 200 Menschen nahmen an der Preisverleihung teil, bewunderten die Ausstellungsexponate und klatschten anhaltend Beifall.
Herzlichen Glückwunsch an alle, die Ihre Gesellenstücke fertig gestellt haben und präsentieren konnten, besonderen Glückwunsch an dieser Stelle an alle Preisträger*innen und belobigten Gesellenstücke.
Die Ausstellung ist noch am kommenden Sonntag 30 Juni 11.00-16.00 Uhr geöffnet!
Herzlich willkommen!
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SHAPER WORKSHOP – DIGITALER WORKSHOP BEI DEN TISCHLER*INNEN
Passend zum Thema des Mittelstufenprojektes „KEIL„ gab es ein kleines Workshop-Experiment in der Mittelstufe. Auf der Handwerksmesse in Nürnberg konnte die Firma Shaper für einen Workshop gewonnen werden. Shaper hat eine kleine digitale Oberfräse entwickelt, die auch schon zum Werkzeugbestandteil des Berufskollegs zählt.
Mittels zusätzlicher Maschinen konnten unter Anleitung der Trainerin Lena Kaiser in kleinen Gruppen Fräsübungen, Werkzeugeinsatz und Handling geprobt werden. Im zweiten Teil des Workshops standen freie Arbeiten an, bei denen die Auszubildenden sich intensiv mit den Möglichkeiten der Maschine auseinandersetzen konnten.
Das Ergebnis macht Lust und Laune auf mehr.
Weitere Workshops stehen im kommenden Jahr auf dem Programm.
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NEUES CNC – BEARBEITUNGSZENTRUM EINGEWEIHT
Nach jahrelangen Vorbereitungen, Beschaffungsanträgen, Ausschreibungen, baulichen Ertüchtigungen und Montagezeiten, ist das Ziel erreicht:
Das neue Holz_CNC – Bearbeitungszentrum am Berufskolleg Ulrepforte konnte seiner Bestimmung übergeben werden und ist in Betrieb genommen!
Einer mehrstündigen intensiven Einweisung und Schulung aller Holz Kolleginnen/Kollegen folgte die feierliche Übergabe: Der Sekt und das rote Band durften nicht fehlen, um dem Meilenstein für die Tischlerabteilung Ausdruck zu verleihen.
Die Maschine wurde im Beisein von Vertreterinnen der Stadt und der Schulleitung auf den Namen BEA_trix „getauft“
Nun wird es darum gehen, in den nächsten Wochen, sich intensiver mit den Möglichkeiten der Maschine vertraut zu machen und in die Unterrichts- und Ausbildungssituation angemessen zu integrieren.
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IM SCHATTEN des DOMS – Gestaltungsseminare Tischler 2024
Traditionell finden im Frühjahr die Gestaltungsseminare der Tischler Oberstufen statt. Jeweils knapp vier Tage sind die Auszubildenden eingeladen, sich intensiv mit Fragen der Gestaltung auseinanderzusetzen. Vorträge, Austausch und intensive Arbeitsphasen prägen die Tage. Auch in diesem Jahr haben sich fast 40 Auszubildende in „Gestaltungs-Klausur” begeben, um im Schatten des Domes zu Altenberg Zeit, Muße und Energie zu investieren, aber auch um gute Gemeinschaft zu erleben.
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HOLZ einzig – ARTig 2024
Januar 24: Die internationale Möbelmesse gastiert in Köln…ein Katzensprung weiter in der Südstadt ein weiteres Highlight:
Traditionelle HOLZ ARTEN Ausstellung der im Herbst frisch in die Ausbildung gestarteten Tischler*innen.
Und…wie immer: Vielfalt, Witz, Originalität und Perfektion…und die mehr als zweihundert Besucher*innen am Infotag des Berufskollegs konnten diesmal auch nicht vom frisch gefallener Schnee abgehalten werden:
In der Werkhalle knubbelte es sich um wunderbare Ausstellungsstücke, die bestaunt und zu Recht gewürdigt wurden.
An dem Tag: Besser als jede Möbelmesse 🙂
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Glück auf in Mechernich
Einen besonderen Jahresabschluss gab es im Dezember für die Dachdecker-Mittelstufen. Gemeinsam mit zwei Lehrer*innen besuchten sie das Bergbaumuseum in Mechernich in der Eifel.
Drei erfahrene Grubenführer veranschaulichten erst in den oberirdischen Räumen des Museums, wie das Leben und die Arbeit der Menschen aussah, die bis in die 50er Jahre dort Blei abbauten. Anschließend ging es 40m tiefer auf die erste Sohle des Untertagebergbaus, der seit den 90er Jahren für Besucher wieder zugänglich gemacht wurde. Beim Gang durch die dunklen Stollen wurde allen begreiflich, wie hart der Job gewesen sein musste. Nur mit einem kleinen „Geleucht“ erhellt, wurde das Gestein mit den Bleiknotten darin mit mehr oder weniger schweren Handwerkzeugen abgebaut. Zugleich ist es eine faszinierende Welt voller Höhlen und besonderer Gesteinsformationen. Ein besonderes Highlight war zum Abschluss das Modell der gesamten Abbauanlage im M 1:100, das in liebevoller Kleinarbeit entstand – inklusive fahrender Güterzüge, Beleuchtung und qualmender Schornsteine.
Nach wie vor ist Blei ein wichtiges Material im Dachdeckerhandwerk. Da es besonders weich und gut zu bearbeiten ist, werden Anschlüsse gerne daraus gefertigt, und auch im Denkmalbereich ist es unersetzbar – wie zum Beispiel beim Kölner Dom.
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DIISOCYANATSCHULUNG DER TISCHLER
An den letzten Tagen im Kalenderjahr wird schon mal gerne auf den Weihnachtsmodus geschaltet … und der Besuch der ein oder anderen Glühweinbude im Umkreis gehört schon mal dazu. In diesem Jahr ist alles anders:
Die komplette Unterstufe der Tischler hatte am letzten Schultag eine Schulung zum Umgang mit Diisocyanaten in der Werkhalle.
Die Teilnahme und das zugehörige Zertifikat ist seit 2023 obligatorisch für die Arbeitnehmer*innen in den Betrieben und den Teilnehmer*innen der überbetrieblichen Lehrgänge.
So gab es am Ende des Jahres für die Auszubildenden wichtige Informationen, Vitamine und ein paar Müsliriegel 🙂 statt Glühwein und kalter Füße. Auch schön!
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Lehrer*innen auf Fortbildung am AusbildungsCampus Köln
Auch in diesem Jahr bekamen die Kolleg*innen der Dachdeckerabteilung wieder Gelegenheit, ihr praktisches Wissen zu erweitern. Werkstattmeister Thorsten Wagner zeigte der Gruppe von sieben hoch motivierten Lehrer*innen, wie PCV-Abdichtungsbahnen verarbeitet werden.
Nicht zu heiß und nicht zu kalt, im richtigen Tempo und mit genügend Druck müssen die Nähte verschlossen werden, um eine dauerhafte und sichere Abdichtung zu erhalten – gar nicht so leicht! Weiter ging es mit einem Modell von Innenecke und Außenecke, das so ähnlich auch in praktischen Gesellenprüfungen hergestellt wird.
Am Ende waren alle zufrieden mit ihren ersten Versuchen, und Spaß hat es noch dazu gemacht. Wir danken Herrn Wagner und dem AusbildungsCampus und freuen uns schon auf das nächste Mal!
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Bundesfachtagung „Fachkraft Möbel-, Küchen- und Umzugsservice“ in KÖLN
Am Donnerstag, 21.09.2023 und Freitag, 22.09.2023 fand das jährliche Bundesfachtreffen der Berufsschullehrer/innen für Fachkräfte Möbel-, Küchen- und Umzugsservice (FMKU) statt.
Die Ausbildung zur „Fachkraft Küchen-, Möbel und Umzugsservice“ ist deutschlandweit nur an wenigen Standorten vertreten, sodass der regelmäßige Austausch mit den Lehrenden aus den anderen Bundesländern besonders wichtig ist.
Die Fortbildungsveranstaltung wurde in diesem Jahr als Kooperationsveranstaltung zwischen dem Berufskolleg Ulrepforte und der Fachschule des Möbelhandels (MÖFA) durchgeführt:
Fachvorträge, Diskussionsrunden, Austausch über Entwicklungen im Unterricht und bei den Prüfungen standen auf der dichten Tagesordnung.
Selbstverständlich kam auch das kulturelle Programm nicht zu kurz: Eine Stadtführung und eine abendliche Präsenz in der Nähe des Doms rundeten das Tagungsprogramm ab.
Alle Teilnehmer*innen fuhren nach knapp zwei Tagen mit vielen neuen Erkenntnissen und fachlicher Inspiration zurück in Ihren Alltag: eine gelungene Veranstaltung!
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