
MHFA am BKU – Erste Hilfe bei psychischen Problemen
Erste Hilfe Kurse für körperliche Notfallversorgung finden auch an unserer Schule regelmäßig und standardisiert statt, auch im Bereich der Laienreanimation sind wir gut aufgestellt.
Doch was tun wir für die psychische Gesundheit?
Vor dem Hintergrund, dass jede vierte Person in Deutschland von einer psychischen Störung betroffen ist und fast jeder eine betroffene Person in seinem privaten oder beruflichen Umfeld kennt, die psychische Probleme hat, gehört es längst mehr in den Fokus. Angehörige, Kollegen oder Freunde wissen oft nicht, wie sie helfen können. Die meisten Krankheitstage entfallen seit einigen Jahren regelmäßig laut Erhebungen verschiedener Krankenkassen geschlechterübergreifend auf Erkrankungen mit Diagnosen von psychischen Störungen. Gerade am Arbeitsplatz können entstehende psychische Gesundheitsprobleme frühzeitig erkannt werden und Betroffene frühzeitig angemessene Unterstützung erhalten.
Bereits im Schuljahr 2023/24 und 2024/25 organisierte unsere Schulsozialpädagogin, Frau Quednau, jeweils einen Kurs „Mental Health First Aid“ (MHFA) bei uns an der Schule, an dem insgesamt fast 20 Lehrkräfte und Schulsozialarbeiterinnen erfolgreich teilnehmen konnten. Auch Mitglieder des Kollegiums der Nachbarschule im Campus Süd waren ebenfalls mit dabei, denn leider sind diese Erste Hilfe Kurse bislang noch nicht kostenfrei.
Wir sind der Überzeugung, dass jede und jeder Erste Hilfe (für psychische Gesundheit) leisten kann. Der Kurs MHFA umfasst an zwei Tagen jeweils sechs Stunden und wurde an unserer Schule von der wunderbaren Psychologin Frau Lucy Pack durchgeführt. In den zwölf Stunden wird Grundwissen zu den gängigen psychischen Problemen, Krisen und Krankheiten vermittelt und wie man als Laie angemessen darauf reagiert. Wichtig ist es auch für das Thema „psychische Krankheiten“ zu sensibilisieren und sie zu entstigmatisieren. Anhand von konkreten Übungen werden Krisenintervention und die Vermittlung von Hilfsangeboten für Betroffene erprobt. Ein weiterer Bestandteil von MHFA ist das Überbrücken von Wartezeiten bis zur professionellen Hilfe.
Nach Abschluss des Kurses haben alle eine kleine Überprüfung des Wissens absolviert und dann ihr Zertifikat bekommen.
Während des Kurses erhielt auch jeder ein Handbuch mit weitergehenden Informationen und ein Arbeitsheft mit Übungen.
Weitere Informationen zu MHFA finden Sie unter https://www.mhfa-ersthelfer.de/de/
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Projekt Resilienzförderung am BKU
Große Freude an der Ulrepforte: Wir fördern Resilienz!
Dank der großzügigen Förderung der Pronova BKK und der Techniker Krankenkasse können wir über einen Projektzeitraum von drei Jahren unseren Schülerinnen und Schülern Resilienztrainings ermöglichen. Das Team von Resi und Lenz konnte für die Umsetzung gewonnen werden.
Herzlichen Dank dafür!
Für unserer Schüler*innen ist Resilienz ein wichtiger Baustein im Rahmen der Gesundheitsprävention. Ein gesunder Umgang mit Stress kann nicht nur die Erwerbsfähigkeit, sondern auch die Lebensqualität aufrechterhalten.
Auch wir als Kollegium wollen uns im Rahmen des Projekts mit Haltungen, Strategien und Übungen beschäftigen, um Schüler*innen nachhaltig in allen Bereichen gutes Rüstzeug mitzugeben. Die erste Multiplikatorenschulung fand bereits im September statt.
Weitere Informationen finden sich hier: https://www.resiundlenz.de/
Gefördert wird das Projekt durch:


DKMS-Aktion 2025 am BKU
DKMS-Aktion 2025: 93 neue Hoffnungsträger und Auszeichnung für unsere Schule
Ein starkes Zeichen für Solidarität und Engagement: Bei der DKMS-Spendergewinnung an unserer Schule konnten beeindruckende 93 potenzielle Stammzellspender registriert werden. Damit haben wir nicht nur einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Blutkrebs geleistet, sondern wurden auch von der DKMS mit einer Auszeichnung für außergewöhnlichen Einsatz geehrt.
Ein besonderer Dank gilt Sebastian Engels, einem ehemaligen Schüler unserer Schule, der sich mit großem persönlichem Einsatz für die Organisation und Durchführung der Aktion stark gemacht hat.

Ohne sein Engagement wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. Zwischenzeitlich hat Lukas, Schüler unserer Schule, der sich in der Schule registrieren ließ, eine Stammzellenspende getätigt und damit das Leben eines Erkrankten gerettet.
Diese Aktion zeigt: Gemeinsam können wir Leben retten.
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Ablenkung im Straßenverkehr vermeiden
Auch in diesem Schuljahr fand die Aktion zur Verkehrssicherheit für alle Berufsschüler*innen an der Nebenstelle statt.

Die Themen Reaktionszeit, Bremsweg und Anhalteweg wurden aufgefrischt und die Gruppen konnten selbst erleben, wie sehr z.B. ein Blick aufs Handy die Aufmerksamkeit von der Straße ablenkt. In einer Sekunde bei Tempo 50 werden schon 14 m zurückgelegt.

In einem kurzen Vortrag und einem Film wurde allen erneut vor Augen geführt, wie schnell eine Unaufmerksamkeit oder ein Missachten von Geschwindigkeitsgrenzen schwere Folgen haben kann. Außerdem konnten die Jugendlichen sehen, wie groß der Unterschied ist, wenn man nur “etwas” schneller fährt und es zu einem Aufprall kommt. Erneut wurde allen Schüler*innen verdeutlicht, wie wichtig es ist, vor allem in Tempo 30 Zonen rücksichtsvoll und aufmerksam unterwegs zu sein.
Wir danken der Verkehrsinspektion I der Polizei für die Aktion, bei der in diesem Jahr auch Polizisten aus Belgien hospitierten.


Infostand der Drogenhilfe am BKU
Der SKM Köln hat am 12.05.25 in zwei Pausen im Foyer der Hauptstelle zur Suchtprävention informiert. Es gab wichtige Hinweise und Materialen für Schülerinnen und Schüler, aber auch für Lehrerinnen und Lehrer zu Cannabis, Alkohol, Vapen oder Lachgas. Eingebettet war diese Aktion in die Vorstellung der neuen Plakatkampagne zur Teillegalisierung von Cannabis, die die Drogenhilfe Köln zusammen mit dem SKM Köln und dem SKF Köln initiiert hat.

Seit einem Jahr ist der Besitz und Konsum von Cannabis unter bestimmten Voraussetzungen für Erwachsene erlaubt. Dennoch gelten Einschränkungen bei Jugendlichen und im Umfeld von Schulen, die nicht allen bekannt sind. Die sechs neuen Plakate sollen Jugendliche direkt ansprechen und Hilfsangebote bekannt machen. So werden die Plakate in der nächsten Zeit an beiden Standorten des BK Ulrepforte zu sehen sein.
Weitere Informationen zu den Plakaten und den Angeboten in Köln finden Sie unter: https://www.drogenhilfe.koeln/projekte_konzepte/cannabis/
Die Zahl der Jugendlichen, die Cannabis konsumieren ist zuletzt weiter gestiegen, leider gibt es keine zusätzliche finanzielle Förderung für Prävention, Beratung und Jugendschutz von Seiten der Kommune. Umso erfreulicher ist es, dass die drei Träger aus Eigenmitteln die Plakate entwickelt und finanziert haben.
Das BK Ulrepforte kooperiert schon lange und sehr erfolgreich mit den Anbietern für Suchtprävention in Köln, so setzen unsere Schulsozialarbeiterinnen z.B. den “grüne Koffer” in verschiedenen Bildungsgängen regelmäßig ein, um über Cannabis zu informieren, aber auch auf die möglichen Gefahren des intensiven Konsums hinzuweisen.
Das Thema Gesundheit und Prävention ist grundsätzlich ein wichtiger Baustein der Arbeit aller Beschäftigten an unserer Schule, so dass wir auch diese Aktion gerne unterstützen.


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Workshop „Nicht mit mir!“ für Frauen der BauzeicherInnen am Berufskolleg Ulrepforte
Im Rahmen der Orange Days fand am Berufskolleg Ulrepforte ein Workshop unter dem Titel „Nicht mit mir!“ statt, der speziell auf die Bedürfnisse der Frauen in der Bauzeichnerklasse zugeschnitten war. Der Schwerpunkt lag auf Selbstbehauptung und Stärkung des Selbstbewusstseins.
Ein herzlicher Dank gilt den Referentinnen Frau Afflerbach-Hintzen und Frau Bouzikou sowie Frau Rinne von Lobby für Mädchen e.V., die mit ihrem Engagement und Fachwissen die Veranstaltung zu einem besonderen Erlebnis machten. Die Teilnehmerinnen erhielten praxisnahe Impulse und Werkzeuge, um sich in schwierigen Situationen sicherer und souveräner zu behaupten – sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld.
Das Berufskolleg Ulrepforte zeigt mit diesem Workshop erneut sein starkes Engagement für die Stärkung junger Frauen und für die Botschaft: „Gewalt hat keinen Platz in unserer Gesellschaft.“


Sport- und Gesundheitstag in der Nebenstelle BKU
Eine alte Tradition wieder aufleben lassen und abseits des Lehrplans Wichtiges den Schülerinnen und Schülern näherbringen!
Das waren Ziele der Kolleg*innen an der Nebenstelle am 18.06. Wir luden auswärtige Partner und Experten ein, die den Schüler*innen im Stationenbetrieb unterschiedliche Aspekte rund um das Thema Gesundheit vorstellten. Insgesamt 10 Stationen wurden angeboten, von der richtigen Ernährung mit selbst gemachten Wraps über mentales Training bis hin zum Umgang (=Gefahren natürlich ;)) mit Drogen und den richtigen Sonnenschutz. Auch Bewegung dient der Gesundheit und wurde am Beispiel Kräftigung erfahren.
Leider musste der Tag aufgrund der drohenden Unwetter vorzeitig beendet werden. Dennoch kam sowohl von den Schüler*innen als auch von den Kolleg*innen viel positives Feedback.
Allen Dozenten und allen Unterstützern des Sport- und Gesundheitstages auf diesem Wege ein „herzliches Dankeschön“!
Hier die Unterstützer und teilnehmenden Institutionen:
AOK Rheinland
SKM (Jugendsuchtberatung Köln)
Barmer
BG Bau
Unternehmen Bewegung
Verbraucherschutz NRW



DKMS: Lebensretter an unserer Schule!
85 Schülerinnen und Schüler sind im April in unserer Aula zusammengekommen. Dort erklärte ihnen Frau Friedrich von der DKMS wie man durch eine Knochenmarkspende zum Lebensretter oder zur Lebensretterin werden kann. Sebastian Engels, derzeit Schüler in einer unserer Vermesserklassen, hat schon Leben gerettet. Er beschrieb eindrucksvoll, wie er durch die sogenannte „periphere Stammzellentnahme“ einen Tag seines Lebens im DKMS Collection Center in Köln verbrachte und dort mittels Blutspende zum Knochenmarkspender wurde.
27 Schülerinnen und Schüler haben sich daraufhin registrieren lassen und können so in Zukunft dazu beitragen, dass irgendwo auf der Welt eine an Blutkrebs erkrankte Person gerettet werden kann. Dafür hat die Schule nun die „Urkunde für außergewöhnlichen Einsatz“ von der DKMS bekommen. Herzlichen Dank an alle zukünftigen Spenderinnen und Spender!
Auf dem Foto sind Herr Engels und Frau Mehler, unsere stellvertretende Schulleiterin, zu sehen.
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Schulbienen am Berufskolleg Ulrepforte
Man sagt Bienen seien unverzichtbar, um den Hunger der wachsenden Weltbevölkerung zu stillen. Das ist mit Sicherheit richtig, aber auch, oder vor allem, um die Biodiversität zu gewährleisten, um ein ökologisches Gleichgewicht zu erhalten – und natürlich ist da noch der leckere Honig….
Aus diesen und vielen anderen Gründen entschloss ich mich als Lehrer der Berufsschule mit Unterstützung der Schulleitung ein Projekt zu initiieren, das nicht nur eine kleine Schulimkerei mit nachhaltig gewonnenem Honig für die Schule mit sich bringt, sondern auch zu Ruhe und Ausgeglichenheit bei Schülerinnen und Schülern sowie dem Kollegium führen kann. Das Imkern bietet nachweislich einen Ausgleich zu Arbeit und zum Schulalltag und ermöglicht es auch Auszubildenden und Lehrkräften, sich außerhalb des normalen Unterrichts in anderen Zusammenhängen kennenzulernen.
Dieser Aspekt spielt insbesondere bei der Betreuung der Bienen eine große Rolle. Nicht der Imker gibt vor wie es läuft, sondern die Bienen bzw. die notwendigen Arbeitsschritte je nach Jahreszeiten.
Laut der UNESCO-Kommission Deutschland liegen darüber hinaus die Gründe für die Haltung von Bienen auf der Hand:
„Wir sensibilisieren für die großen ökologischen Zusammenhänge und schaffen ein Bewusstsein für die Bienen als Schlüssel der Biodiversität. Wir vermitteln eine ökologische Bienenhaltung zum respektvollen Umgang mit Honigbienen. Die von uns vielfältig gestalteten Lebensräume tragen auch zum Erhalt der Wildbienen bei.
Wir sind überzeugt, dass…
- Umweltbildung ein Schlüssel zur Förderung von Biodiversität ist.
- unsere ökologische Bienenhaltung respektvoll mit Honigbienen umgeht.
- Bienen Schutzhabitate benötigen, um unabhängig von menschlicher Einflussnahme wieder sichere Populationen aufzubauen.
- der Erhalt der Natur eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist.”
https://www.unesco.de/bildung/bne-akteure/stadtbienen
Einen Beitrag, den wir auch in der Schule gerne leisten werden und der uns im Verlauf des Jahres die Arbeit hoffentlich versüßen wird. Hierfür engagieren sich nicht nur die Lehrkräfte unseres Berufskollegs, sondern auch Schüler*innen aus verschiedenen Bereichen sind aktiv. Z.B. werden die Schüler*innen der Berufsfachschule Holz bei dem Bau der Beuten, den Bienenhäusern, von den Werkstattlehrern Hanno Mühlenbach und Andre Siebke unterstützt. Oder Schüler*innen der Tischlerunterstufe und der Tischlermittelstufe, also des ersten und zweiten Lehrjahres, sind längerfristig bei der Betreuung und Pflege der Bienenvölker dabei.
Das Material zum Bau der Behausungen der Bienen, Weymouthskiefer, ist großzügigerweise von der Tischler-Innung Köln gestiftet worden, so dass dem Einzug sanfter und fleißiger Bienen in diesem Jahr nichts mehr im Wege steht.
Das Projekt ist nachhaltig und langfristig angelegt, so dass mehrere Schülergenerationen das Projekt engagiert und mit Neugier betreuen können, und dass uns die Bienen jedes Jahr aufs Neue viel Freude und leckeren Honig schenken können. Ziel ist es, eine funktionierende, sich selbst tragende und zum Wohlbefinden von Schüler*innen und Kolleg*innen beitragende Schulimkerei aufzubauen, die nachhaltig und langfristig auch Honig in Bioqualität erzeugt.
Ben Bornhöft, Bildungsgangkoordinator Tischler







REALITÄT ERFAHREN. ECHT HART.
Unter diesem Motto fand am Mittwoch, den 19.04.2023 der Crash Kurs NRW in der Aula der Hauptstelle des BK Ulrepforte statt. An der Veranstaltung nahmen rund 150 Schüler:innen aus den verschiedenen Bildungsgängen teil.
Der Crash Kurs NRW ist das Verkehrsunfallpräventionsprogramm der Polizei in Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit Schulen in NRW, das sich speziell an Schüler:innen ab den 10. Und 11. Klassen in weiterführenden Schulen sowie Berufskollegs richtet. Ziel ist es, die Zahl von Verkehrsunfällen – vor allem solche mit beteiligten jungen Erwachsenen – nachhaltig zu senken.
Das Präventionsprogramm Crash Kurs NRW zeigt mit emotionalen Berichten von Betroffenen und eindringlichen Bildern auf, dass Verkehrsunfälle ihre Ursachen haben.
Während der Crash Kurs Veranstaltung berichteten beispielsweise Mitwirkende der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, der Notfallseelsorge sowie Notärztinnen und Notärzte, Polizistinnen und Polizisten als auch Unfallverursachende und Unfallopfer und deren Angehörige als Betroffene über die Ursachen sowie über die gravierenden Folgen. Sie erzählten von ihren persönlichen Erfahrungen, wie sie ortsbezogene Unfälle erlebt haben, wie sie sich beispielsweise bei der Erstversorgung oder dem Überbringen einer Todesnachricht gefühlt haben.
Wir hoffen, dass diese Veranstaltung, gerade weil die Realität „echt hart erfahren“ wird, dazu beiträgt, dass unsere Schülerinnen und Schüler – und natürlich auch andere! – nicht von Verkehrsunfällen betroffen sind. Deshalb werden wir auch zukünftig diese Veranstaltung anbieten – die Planungen laufen bereits.
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